COLLEGIUM LIBERALE

          ÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT FÜR LIBERALISMUS

                         AUSTRIAN SOCIETY FOR LIBERALISM        

 

 

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A k t u e l l !

 

Aus berechtigter Besorgnis um das Friedenswerk Europäische Union, starten wir ab sofort ein Link mit dem Titel „Der Föderalist“. Einerseits erachten wir es als notwendig die Bevölkerung darüber zu informieren was die Delegierten in dem, in Brüssel einberufenen, Konvent in anderthalb Jahren zustande gebracht haben. Anderseits beabsichtigen wir unseren liberalen Staats- und Rechtsphilosophischen Standpunkt durch Analysen und Kritiken darzulegen. Denn die Philosophie weiser Politiker, besonders die von Liberalen der Moderne, war immer bestrebt, die vom Naturrecht abgeleiteten Menschenrechte in einer Verfassung  verwirklicht zu sehen. Klicken sie sich dort ein, wenn sie an diesem Thema interessiert sind und schalten sie sich in die Diskussion über die zukünftige Verfassung Europas ein.

 

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Im Frühjahr hat das COLLEGIUMLIBERALE mit Unterstützung der IV und der Presse, unter Mitwirkung der Herren Univ.Prof. Welan, Unv.Prof. Pelinka und Univ.Doz. Ley, einen Diskussionsabend unter dem Titel „ Ist ein Parteienstaat noch demokratisch? " organisiert und mit großem Erfolg abgehalten. Dieser Erfolg ermunterte uns diese Diskussion in Anbetracht des erstellten Entwurfs einer Europäischen Konvention und des tagenden Österreichischen Konvents in Form eines „Politischen Quartetts“ fort zu setzen wobei zu jeder Diskussion je ein, von den Parteien in den Konvent entsandten Delegierter referieren und auf Fragen der Professoren und des Publikums Antworten soll. Mit den Parteizentralen wurde der Kontakt aufgenommen und es werden die Termine vereinbart. Einladungen ergehen rechtzeitig.

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Von Lorant Racz erschien in unserem Verlag das Buch “Ein Requiem auf den Sozialismus”. Erhältlich in den Buchhandlungen Kuppitsch, Tyrolia und Zentralbuchhandlung. 90 Seiten.

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2003-09-10                  

                               Statt eines Nekrologs

 

                                Edward TELLER (1908-2003)

Der aus dem faschistischen Ungarn 1935 in die USA emigrierte und von den zumeist Linken und s.g. Friedenskämpfern verschmähte „Vater der Wasserstoffbombe“ ist gestorben. Als Physiker war er der letzte überlebende Schüler von Niels Bohr und Werner Heisenberg. Seit den

20-er Jahren war er der Quantentheorie und Mechanik verfallen und als Physiker ein überzeugter Gegner jeder Diktatur. Diese Einstellung veranlasste ihn auch an der Entwicklung der Atombombe, von 1940 bis 45, eine führende Rolle einzunehmen. Er wusste über die Gefahr der Bombe, aber die Nazidiktatur war seiner Ansicht nach, für die Menschheit eine noch größere Gefahr. Dieselbe Überzeugung veranlasste ihn Präsident Truman davon zu überzeugen, die Bedrohung der Roten Diktatur, durch die Entwicklung der Wasserstoffbombe zu begegnen. Was ihm auch gelungen ist.

Dass in der damaligen Sowjetunion ein gewisser Sacharow ebenfalls zum Vater der Wasserstoffbombe wurde, ging im großen „Friedenskampf“ unter. Teller wurde „verschmäht“ – Sacharow erhielt den Friedens-Nobelpreis!

Im Frühjahr 2003 wurde Teller gefragt ob er an Gott glaube. Er antwortete:

„Ich spreche nur von dem, von dem ich was verstehe. Die Quantentheorie und Mechanik faszinierten mich vom ersten Augenblick. Als ich in Kopenhagen bei Niels Bohr und später bei Heisenberg in Leipzig arbeitete, fragte ich mich immer: Wie kann es etwas geben, das es einmal gibt und einmal nicht? (Anm. : Das Licht als Welle und/oder als Materie). Gemeinsam mit Niels Bohr überlegte ich, Gott müsse arbeitslos sein, wenn es stimmt, dass er  am siebenten Tag das Werk vollbracht hatte. Aber der Kosmos lebt und bewegt sich noch heut ununterbrochen und stellt uns laufend vor Rätsel, die wir zu lösen versuchen. Denn die Schöpfung ist noch nicht zu Ende und der freie Wille gewinnt immer mehr an Bedeutung“

Hat je ein Wissenschaftler ein schöneres Glaubensbekenntnis von sich gegeben?

Auch sein Humor war unnachahmlich und so möge er friedlich ruhen.

 

lorant.racz@aon.at

 

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